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Präventionsbausteine

1. Teilnahme am Nichtraucherwettbewerb „be smart – don´t start“ in der Jahrgangsstufe 7

Sieger beim Kreativwettbewerb 2018

Alle Religionsklassen des siebten Jahrgangs nehmen alljährlich am bundesweiten Wettbewerb „be smart- don´t start“ teil. Durch die Teilnahme an diesem Wettbewerb soll den Schülerinnen und Schülern ein Anreiz gegeben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Dazu schließen der Religionslehrer und die Schüler einen Vertrag: Ein halbes Jahr lang erklärt jeder Schüler in jeder Woche, dass er noch „rauchfrei“ ist.

Unterstützend werden im Religionsunterricht auch die negativen Folgen und Gefahren des Rauchens behandelt. Eine besonders intensive Auseinandersetzung mit der Thematik ergibt sich dabei durch die Teilnahme an einem schulinternen Kreativwettbewerb. Die Klasse mit dem besten Wettbewerbsbeitrag erhält 200 Euro für die Klassenkasse. Gesponsert wird die Aktion seit dem Schuljahr 2018/19 vom Friesoyther Präventionsrat.

2. SCHLAU-Besuche in der Jahrgangsstufe 8

Als sich vor einigen Jahren ein Schüler unserer Schule verzweifelt an unsere Beratungslehrerin wandte, da er aufgrund seiner Homosexualität immer wieder Diskriminierungen seitens seiner Mitschüler erleben musste, waren wir zunächst einmal tief betroffen.

(c) Fotograf: Michael Wallmüller

Der Brief zeigte eindringlich, wie sehr verletzend einfache Sprüche oder Redewendungen wirken können und welche Ängste es auslösen kann, wenn man die Erfahrung macht, ausgegrenzt zu werden, nur weil man anders als die Mehrheit ist.

Wir haben dies zum Anlass genommen, unser Präventionsprogramm weiterzuentwickeln, um die Schülerinnen und Schüler noch stärker zu gegenseitiger Achtsamkeit und Anerkennung zu sensibilisieren.

Seit dem Schuljahr 2014/15 gibt es im Rahmen des Religionsunterrichts des 8. Jahrgangs eine Kooperation mit SCHLAU Niedersachsen. Die ehrenamtlich tätigen SCHLAU-Mitarbeiter setzen sich für die Förderung eines respektvollen Umgangs zwischen hetero- und nicht heterosexuellen Lebensformen ein.

Die positiven Evaluationsergebnisse aus den letzten Schuljahren haben uns gezeigt, dass besonders durch das persönliche Gespräch mit Menschen, die selbst Diskriminierungen in ihrem Leben erfahren haben und davon berichten, Vorurteile abgebaut werden können.