Biologen auf Tuchfühlug mit dem Leben im Wasser
Mit Keschern, Sieben und viel Neugier erforschten unsere SchülerInnen der Biologie-Prüfungskurse des Jahrgangs 13 in Begleitung von Frau Hülsmann die faszinierende Unterwasserwelt der Ueffelner Aue in der Nähe des Alfsees.
Was lebt eigentlich in einem Bach? Und was verraten die kleinen Bewohner über die Qualität eines Gewässers? Diesen Fragen gingen die SchülerInnen bei einem spannenden Untersuchungstag an der Ueffelner Aue, einem Nebenfluss des Alfsees, auf den Grund.
Ausgerüstet mit Keschern und Sieben machten sie sich auf die Suche nach den verborgenen Bewohnern des Gewässers. Mit großem Engagement wurden die Tiere gefangen, vorsichtig beobachtet, untersucht, miteinander verglichen und bestimmt. Die verschiedenen Funde wurden sorgfältig protokolliert und anschließend ausgewertet. Dabei wurde schnell deutlich: Schon kleine Tiere können viel über die Lebensbedingungen in einem Gewässer verraten.
Doch nicht nur die Tierwelt wurde unter die Lupe genommen. Auch die Struktur des Gewässers und seine Umgebung wurden genau untersucht. Ergänzend führten die Schülerinnen und Schüler verschiedene chemische Messungen durch. Sie bestimmten unter anderem den Gehalt an Phosphat, Ammonium, Nitrit und Nitrat sowie die Wassertemperatur und den pH-Wert. Aus den gewonnenen Daten konnten sie schließlich die Gewässergüte der Ueffelner Aue beurteilen.
Bei sommerlichen Temperaturen war die praktische Arbeit im Wasser natürlich besonders willkommen. Mit viel Begeisterung und ohne Scheu ging es ins kühle Nass – biologische Forschung kann schließlich auch richtig Spaß machen!
Nach der intensiven Forschungsarbeit wartete in der idyllisch gelegenen Biologischen Station Haseniederung eine wohlverdiente Mittagspause. Inmitten der idyllischen Umgebung ließen sich alle gemeinsam das mitgebrachte Essen schmecken – begleitet von einigen besonders zutraulichen Laufenten.
Der außerschulische Lerntag bot damit eine gelungene Verbindung aus praktischer Feldarbeit, biologischer und chemischer Untersuchung sowie gemeinsamem Naturerleben und machte deutlich, wie spannend Gewässerökologie ist.







